Asynchronmotoren spielen bei der Entwicklung moderner energieeffizienter Fahrzeuge in der Automotiveindustrie eine bedeutende Rolle. Im Vergleich zu Synchronmotoren ist die Asynchron-Technologie nicht nur einfach und robust, sondern bietet darüber hinaus bei der Energierückgewinnung erhebliche Vorteile.

Die bisher bei der Produktion von Kupferrotoren zum Einsatz gebrachte sogenannte „Bestabten-Technologie” bietet zwar eine technische Lösung, kann jedoch in der Serienfertigung keinen wirtschaftlich zufriedenstellenden Weg öffnen.

Die Breuckmann GmbH & Co. KG hat sich deshalb frühzeitig auf die Entwicklung wirtschaftlich interessanter Gussverfahren für leistungsstarke Kupferrotoren konzentriert. Nach einer erheblichen Erweiterung der Fertigungsstätten konnte der hier gewonnene Know-how- und Technologievorsprung in den vergangenen zwei Jahren noch einmal ausgebaut werden.

Während man sich bei der Breuckmann GmbH & Co. KG zunächst erfolgreich auf die Erprobung und Umsetzung einer technisch anspruchsvollen Produktion von Kupferrotoren konzentrierte und diese, im Vergleich zu herkömmlichen Rotoren, effizienteren Rotoren zur Serienreife im Gießverfahren brachte, wendet man sich nun bereits der Weiterentwicklung der Rotornuten zu, um damit den Motorwirkungsgrad weiter zu erhöhen.

Heute steht bei der Herstellung der Rotoren die Reduktion der Nutbreite und die damit verbundene Erhöhung der Anzahl von Rotornuten im Fokus des Unternehmens. Selbstverständlich kommt dabei als Käfigmaterial weiterhin Kupfer statt Aluminium zum Einsatz, um die bessere mechanische Festigkeit und einen höheren Motorwirkungsgrad auch zukünftig zu gewährleisten.

Der Breuckmann GmbH & Co. KG ist es nun gelungen, gießtechnisch hergestellte schmale lange Rotornuten aus Kupfer mit einer Nutbreite unter 1,5 mm zur Serienreife zu bringen. Diese extrem dünnen Nuten können von Breuckmann heute auf eine beachtliche Rotorlänge von 220 mm ausgegossen werden.

Breuckmann GmbH & Co. KG · Dieselstr. 26-28 · D-42579 Heiligenhaus

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Damit macht das innovative Unternehmen den Weg frei zur nächsten Evolutionsstufe: der Druckgussproduktion von Kupferrotoren mit hochfesten Kupferlegierungen für Motoren mit sehr hohen Drehzahlen. Auch bei der Lösung dieser ambitionierten Aufgabe ist man bei der Breuckmann GmbH & Co. KG in Zusammenarbeit mit externen Instituten und aufgrund modernster Produktionsanlagen im eigenen Unternehmen schon weit vorangekommen.

„Die Übersetzung innovativer, theoretischer Grundlagenforschung in eine zuverlässige industrielle – und damit wirtschaftliche – Produktion steht hier seit nunmehr 50 Jahren im Vordergund”, kommentiert Volker Breuckmann, geschäftsführender Gesellschafter der Breuckmann GmbH & Co. KG. „ Für uns bedeutet das, bei Erreichtem niemals stehen zu bleiben, sondern stets die Verbesserung, die „neue” Lösung zu suchen und natürlich auch zu finden.”